Homeoffice in Zeiten der Pandemie- und Umweltkrise

Auch 2021 werden Corona-bedingt viele Berufstätige im Homeoffice arbeiten. Die Vorteile überwiegen für die meisten, aber es gibt auch Nachteile. Zwar fällt die Auto- oder Zugfahrt weg, dafür steigt aber die eigene Stromrechnung. Was können wir also aus der Pandemie für die Klimakrise lernen?


Arbeiten Menschen auch über die Corona-Pandemie hinaus öfter von zu Hause aus, vermeidet das Millionen Tonnen CO2 und senkt spürbar die Verkehrsbelastung, zeigt eine Studie der Berliner Denkfabrik IZT im Auftrag von Greenpeace. Um 5,4 Millionen Tonnen pro Jahr kann der CO2-Ausstoß im Verkehr sinken, wenn 40 Prozent der Arbeitnehmer dauerhaft an zwei Tagen pro Woche von zuhause aus arbeiten. Damit der heimische Energiebedarf deshalb aber nicht drastisch steigt, hat die Energieagentur Kreis Ludwigsburg Tipps zum eigenen Arbeitsplatz daheim. Tageslicht

Das Energiesparen fängt bereits bei der richtigen Positionierung des Schreibtisches an. Damit das Tageslicht richtig ausgenutzt und dafür die Beleuchtung ausgeschaltet werden kann, muss er im rechten Winkel zum Fenster stehen.


Energiesparmodus

Der Energiesparmodus des Computers benötigt auch mit abgeschaltetem Bildschirm weiterhin viel Strom. Er sollte nur für eine kurze Pause genutzt werden. Für die lange Mittagspause und nach Feierabend ist es besser den Computer auszuschalten. Das Gleiche gilt auch für Drucker und Scanner.


Kaffeepause

Genau wie ein Kaffeevollautomat frisst auch eine Filtermaschine mit eingebauter Heizplatte jede Menge Strom. Daher lieber den gekochten Kaffee in einer Thermoskanne warmhalten und die Kaffeemaschine abschalten. Den Kaffeevollautomaten auch nur dann anschalten, wenn ein Getränk zubereitet werden soll.


Bild: Vinzent Weinbeer von Pixabay

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