Wärmenetz in Steinheim an der Murr im Film-Portrait

Im Rahmen des Weiterbildungsangebotes „Anders Bauen“ veröffentlichte die Bundesstiftung Bauakademie einen Filmbeitrag über Wärmenetze im Bestand. Im Fokus steht das Niedertemperaturnetz in Steinheim an der Murr, an dessen Initiative und Umsetzung auch die LEA beteiligt ist.
Kommunale Wärmewende im Bestand: Was wir aus Steinheim lernen können
Die Bundesstiftung Bauakademie veröffentlichte einen Film über das Wärmenetz in Steinheim an der Murr. Gemeinsam mit der Stadt und der Wärmenetz Steinheim GmbH, wirkte auch die LEA als Initiatorin des Wärmenetzes an dem Projekt mit. Im Fokus steht die Wärmeversorgung im Quartier am Beispiel der Stadt. Im Filmbeitrag werden viele Fragen geklärt, denen sich früher oder später alle Kommunen stellen müssen:
- Warum ist die Wärmewende im Gebäudebestand unumgänglich?
- Wie hängen kommunale Wärmeplanung und Wärmenetze zusammen?
- Welche Schritte und Akteur:innen sind notwendig, damit ein Wärmenetz entsteht?
- Was lässt sich von dem Projekt in Steinheim an der Murr lernen?
Das Steinheimer Wärmenetz nutzt Niedertemperatur – also Vorlauftemperaturen, die mit 55 bis 60 °C relativ niedrig sind. Die Wärme wird überwiegend aus regionalen erneuerbaren Energiequellen gewonnen, darunter eine Solarthermieanlage, eine Wärmepumpe und zwei Holzhackschnitzel-Kessel. Ein herausragendes Merkmal dieses Projekts ist, dass durch die niedrigeren Temperaturen im Vergleich zu herkömmlichen Fernwärmenetzen die erneuerbaren Energien besonders effizient eingesetzt werden. Unterstützt wurden Planung und Bau des Wärmenetzes durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) mit 6,6 Millionen Euro – eine Investition in den Klimaschutz.
