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Klimafaires Weihnachtsessen

An Weihnachten kommt in den meisten Haushalten etwas Besonderes auf den Tisch. Wer sich auch an Weihnachten klima- und umweltbewusst ernähren will, hat viele Möglichkeiten.


Traditionell werden an den Weihnachtstagen viele tierische Produkte gegessen. Wer dieses Jahr die Verwandtschaft klimabewusst mit leckeren Alternativen überraschen möchte, versucht sich an veganen Festtagsrezepten. Die Vorteile der pflanzlichen Kost: Die Gerichte haben nicht nur eine geringere CO2-Bilanz und schonen die Umwelt, sondern sind auch bekömmlicher und liegen nicht so schwer im Magen. Ein Menüvorschlag: Linsensalat mit Orangenvinaigrette als Vorspeise, Semmelknödel mit Apfelrotkohl und veganen Wirsingrouladen als Hauptgang und zum Nachtisch Apfel-Spekulatius-Creme.


Die Klimabelastung ist am geringsten, wenn das Obst und Gemüse regional und saisonal bezogen wird. Im Winter kann das eine Herausforderung darstellen, denn in Deutschland wird dann nur wenig geerntet (z.B. Rosenkohl, Feldsalat). Doch beim lagerfähigen Obst und Gemüse ist die Klimabelastung ebenfalls recht gering. Der Saisonkalender der Verbraucherzentrale gibt darüber Auskunft. Weitere Informationen dazu unter www.verbraucherzentrale.de.


Wenn es doch die traditionelle Weihnachtsgans sein soll, so empfiehlt es sich auf eine Gans aus artgerechter Haltung zu achten. Am besten sind Bio-Gänse oder Fleisch von Bio-Gänsen mit der Bezeichnung "Freilandhaltung", "bäuerliche Freilandhaltung" oder "bäuerliche Freilandhaltung - unbegrenzter Auslauf". Das Fleisch dieser Gänse ist in der Regel schmackhaft und hat wenig Fettgewebe. Die Nachfrage an Biogänsen übersteigt allerdings das Angebot. Wer seine Gans im Supermarkt kauft, kann bei einer Gans aus Deutschland immerhin verhindern, dass diese zwangsgemästet oder lebend gerupft wurde. In einigen europäischen Ländern (z.B. Ungarn, Polen, Frankreich) ist das noch erlaubt.


Zu allen Fragen rund um Energiesparen und Klimaschutz erreichen Sie die LEA unter 07141/688 93-0.


Dieser Beitrag wurde in der KW 49 2022 in den Amtsblättern unserer Mitgliedskommunen veröffentlicht.

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