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20 Jahre Solarenergie: was tun, wenn die Einspeisevergütung endet?

Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. informiert, wie es nach Ablauf der EEG-Förderung mit PV-Anlagen weitergeht.

 

Zwanzig Jahre lang gibt es die EEG-Förderung für die Einspeisung des Solarstroms ins öffentliche Netz. Wer früh in erneuerbare Energien investiert hat, nähert sich einer sogenannten Ü20 PV-Anlage. Viele dieser Anlagen erzeugen trotz des Alters noch zuverlässig Strom. Wir zeigen, wie es weitergeht, wenn der Förderzeitraum endet.

 

Weiterhin einspeisen

Die meisten PV-Anlagen, die bis zum Jahr 2008 in Betrieb gegangen sind, speisen den erzeugten Strom komplett ins Stromnetz ein. Das dürfen sie auch weiterhin. Allerdings ändert sich die Vergütung durch den Netzbetreibenden. Sie fällt in den meisten Fällen geringer aus als die EEG-Förderung und ist vom sogenannten Jahresmarktwert Solar (JW Solar) abhängig – dem Preis, den der Solarstrom über das Jahr betrachtet an der Strombörse wert war. Der JW Solar wird immer zu Beginn eines Jahres für das zurückliegende Jahr veröffentlicht. 2023 lag er bei 7,2 ct/kWh, in 2024 wird der Wert voraussichtlich noch etwas sinken. Daher lohnt es sich, eine möglichst große Menge des erzeugten Stroms selbst zu nutzen. 

 

Solarstrom selber nutzen 

Die eigene PV-Anlage auf Eigenversorgung umzustellen und nur noch den überschüssigen Solarstrom ins Netz einzuspeisen, ist daher eine attraktive Alternative. Damit der Solarstrom vorrangig selbst verbraucht werden kann, muss die Anlage im Zählerschrank von einer Fachkraft entsprechend angepasst werden, so dass der Solarstrom direkt in die Stromkreise des Hauses fließen kann.

 

Wer Fragen zur Umrüstung oder rund um das Thema Solarenergie hat, kann die kostenfreie Energieberatung der LEA in Anspruch nehmen und unter 07141 68893-0 einen Termin vereinbaren. 

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