Wärmebrückenreduzierung

Wärmebrücken lokalisieren

Bei Teilsanierungen von Gebäuden, meist nach der Erneuerung von Fenstern, beobachtet man oft ein vermehrtes Auftreten von Schimmel. Ein Grund dafür ist häufig, dass das Lüftungsverhalten nicht entsprechend angepasst wird. Die neuen Fenster schließen dicht und die Feuchtigkeit in der Luft kann nicht entweichen. An kalten Oberflächen, in der Tapete und im Putz kondensiert die Feuchtigkeit aus und bildet einen Nährboden für Schimmel. Oft sind sogenannte Wärmebrücken in der Gebäudehülle die bauliche Ursache für das Auskondensieren von Feuchte. Häufige Schwachstellen sind Gebäudeecken, direkt mit der Deckenplatte verbundene Balkone, ungedämmte Deckenstirnseiten in Außenwänden und ungedämmte Rollladenkästen.

Eine Möglichkeit, schimmelgefährdete Stellen aufzuspüren ist die Innenthermographie. Doch Thermographien können von innen und von außen durchgeführt werden, jedoch nur während der Heizperiode. Durch Thermographieaufnahmen können Wärmebrücken in der Gebäudehülle sichtbar gemacht werden. Gegenstände, die wärmer sind als der absolute Temperatur-Nullpunkt (0 K, – 273,15 °C), geben Wärmestrahlung ab. Entsprechend sensible Kameras erfassen dies, Computer „übersetzen“ es in die bekannten bunten Bilder zwischen Rot, Gelb, Grün und Blau. Kalte Flächen werden dabei in der Regel blau, warme Flächen dagegen rot dargestellt. So werden an Bauten Schwachstellen sichtbar.

Thermographie mit der LEA

Die Ludwigsburger Energieagentur LEA bietet  Thermographieaufnahmen zur Überprüfung ihres Gebäudes an. Bei der Begehung des Hauses können Schwachstellen an der Gebäudehülle identifiziert und dokumentiert werden. In einem Bericht werden Hinweise gegeben, wie diese Mängel beseitigt werden können. Für nähere Auskünkte steht Ihnen  Ihr LEA-Team gerne zur Verfügung.

Schimmelbefall auf der Unterseite der Bühnendecke
Thermografiekamera
Vergleich zwischen gedämmter und ungedämmter Außenfassade
Innenaufnahme der Außenwand mit kalten Stellen im Eckbereich
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